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Brandenburg - ein Mühlenland und eine Prise Berlin

 
 
Eine Reise nach Brandenburg und Berlin

25. bis 28. September 2012


Die Frauenkirche in Dresden, Quelle Wikipedia
   
 

Mühlen haben in Brandenburg Tradition, reicht doch die Nutzung von Wind- und Wasserkraft bis weit in das Mittelalter zurück. Bereits in der Gründungsurkunde Potsdams aus dem Jahr 993 taucht der Begriff Mühle auf, ohne dass dafür ein bestimmtes Bauwerk bekannt ist.
Es gab wohl kaum ein Dorf oder eine Stadt ohne Mühle. Zuweilen waren es auch zwei, drei oder mehr, die das Korn für das tägliche Brot mahlten, Holz sägten, Öl schlugen, Hirse stampften und vieles mehr verrichteten. Darüber hinaus sind Mühlen fest in der deutschen Kulturgeschichte bis heute verwurzelt. Mühlen waren geheimnisvolle und verwunschene Orte, zugleich boten sie Raum und Gelegenheit für geselliges Beisammensein, wenn der Bauer auf sein Mehl wartete.
Auch wird heute kaum jemand glauben, dass Berlin eine Stadt der Mühlen war. Beredetes Zeugnis ist wohl der Mühlendamm, der über Jahrhunderte das Wasser der Spree staute, um allein Mitte des 18. Jahrhunderts 29 Mühlräder anzutreiben. Der Prenzlauer Berg, damals noch vor den Toren der Stadt gelegen, war Standort vieler Bockwindmühlen. Und Friedrich II. ließ sein Mundmehl, eben das feinste Weizenmehl, in einer Spandauer Wassermühle "mahlen".
Mühlen in der Bundeshauptstadt sind heute Bildungsorte, ob am alten Dorfkern von Marzahn, am Britzer Garten oder im Deutschen Technikmuseum –wir werden einige von ihnen besuchen. Nur noch an einem Ort wird heute gewerblich "Mehl gemahlen", in der Schüttmühle im Stadtteil Spandau.
Stephan Theilig / Jens Rüdiger

Veranstaltungsnummer: 29-12

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Die Ostsee-Akademie im Pommern-Zentrum
Die Ostsee-Akademie im Pommern-Zentrum bietet seit jeher Raum und Rahmen für Seminare, Begegnungen und Exkursionen mit dem Ziel der Verständigung und des Dialogs mit unseren östlichen Nachbarn. Die Teilnehmer sollen die allen Ostseeanrainern gemeinsame Kultur erfahren. Ob es sich um von der Akademie gestaltete Angebote oder um Vorhaben anderer Veranstalter handelt – alle haben als gemeinsamen Hintergrund die Zielsetzung des Statuts der Ostsee-Akademie, das seit Gründung des Hauses vor über fünfzehn Jahren Grundlage und Leitlinie erfolgreicher Arbeit war und ist.

Anreise zum Pommern-Zentrum
Sie fahren zum Pommern-Zentrum mit der Bahn bis zum Haltepunkt Skandinavienkai. Von dort sind es nur wenige Schritte bis zum Akademiegebäude. Vorbei an der Versöhnungskirche erreichen Sie das Ernst-Moritz-Arndt Haus. Mit dem Auto folgen Sie auf der Autobahn Hamburg-Puttgarden dem Wegweiser nach Travemünde. Nach Überqueren der Bahn in Travemünde biegen Sie nach rechts und gleich wiederum rechts über die Bahn linksab in die Ivendorfer Landstrasse. Nach tausend Metern liegt rechterhand das Pommern-Zentrum mit dem Gebäude der Ostsee-Akademie. Ihren Wagen parken Sie bitte auf dem Parkplatz am Europaweg direkt vor dem Akademiegebäude.

Die Ostseegesellschaft e.V.
Die Ostseegesellschaft e.V. fördert verbandsübergreifend und –unabhängig die Völkerverständigung im Ostseeraum. Dazu pflegt sie Begegnungen, Veranstaltungen, Exkursionen, Veröffentlichungen und sonstige Maßnahmen auf den Gebieten der Geschichte, der Wissenschaft, der heimatvertriebenen und zwangsumgesiedelten Volksgruppen aller Ostseeanrainer. Ein besonderes Anliegen der Ostseegesellschaft ist es, gerade auch jüngere Nachwuchskräfte für die Arbeit im Ostseeraum zu interessieren.




Anmeldung:
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Telefax: 0 45 02/803 200
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